{"id":186,"date":"2014-07-18T18:09:20","date_gmt":"2014-07-18T16:09:20","guid":{"rendered":"http:\/\/eltabarnako.de\/?p=186"},"modified":"2025-10-08T15:50:07","modified_gmt":"2025-10-08T13:50:07","slug":"behoerdengaenge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eltabarnako.boscop.net\/de\/2014\/07\/18\/behoerdengaenge\/","title":{"rendered":"Beh\u00f6rdeng\u00e4nge"},"content":{"rendered":"<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_186 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_186')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_186').socialSharePrivacy({\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. 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Da die Universit\u00e9 de Montr\u00e9al in Qu\u00e9bec liegt, gibt es eine kleine Besonderheit: Man muss sich bzgl. der notwendigen Genehmigungen nicht nur mit der\u00a0Landesregierung\u00a0sondern zus\u00e4tzlich auch mit der Provinzregierung\u00a0besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Im Konkreten Fall bedeutet dies, dass man &#8211; aber erst nachdem man seine\u00a0Zusage von der Zielunversit\u00e4t erhalten hat &#8211; sich bei &#8222;Minist\u00e8re de l&#8217;Immigration et de la Diversit\u00e9 et de l&#8217;Inclusion du Qu\u00e9bec&#8220; (MICC)(Ministerium f\u00fcr Immigration, Diversifikation und Inklusion von Qu\u00e9bec) um ein sog. &#8222;CAQ&#8220; bewirbt &#8211; ein &#8222;Certificat d&#8217;acceptation&#8220;.<\/p>\n<p>Mittlerweile &#8211; mein letzter Antrag auf ein CAQ datiert noch von 2005 &#8211; kann man diesen Antrag online stellen: Man gibt alle notwendigen Daten ein, beantwortet einige Fragen und zahlt seine 150 CAD.<\/p>\n<p>Leider ist es damit aber nicht ganz getan. Den eigentlichen Antrag, ein Passbild, eine Kopie des Reisepasses sowie die Annahmebescheinigung der Universit\u00e4t darf man ausdrucken und per Schneckenpost nach Qu\u00e9bec schicken. Nachdem die durchschnittliche Bearbeitungszeit bis zu 7\u00a0Wochen betr\u00e4gt (Auspacken der eingegangenen Unterlagen: bis zu 3 Wochen, Bearbeitung der ausgepackten Unterlagen: ca. 20 Werktage), und die Zeit etwas knapp ist, beschloss ich die Unterlagen per Eilbrief nach Qu\u00e9bec zu schicken. Dieser kostet einige Euro Aufpreis, kommt aber daf\u00fcr wie ein Einschreiben mit Tracking-Code daher und wird priorisiert bef\u00f6rdert. Nachdem ich diese Art von Brief auch f\u00fcr den Versand meines Mietvertrages f\u00fcr das Studentenwohnheim genutzt habe, wusste ich, dass der Brief so in ca. 7 Tage sein Ziel erreichen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nur hat das dieses Mal leider nicht geklappt. Aus einem nicht n\u00e4her zu erfahrenen Grund, lag der Brief fast 20 Tage beim kanadischen Zoll herum, ohne dass etwas passiert ist. Die Deutsche Post ermittelt bis heute, was mit dem Brief los ist (oder hat vergessen mich zu informieren, dass er gefunden wurde), die kanadische Post verweist darauf, dass man nichts machen k\u00f6nnte, wenn der Brief im Zoll ist. Durch einen gl\u00fccklichen Zufall habe ich aber das <a href=\"http:\/\/www.cbsa-asfc.gc.ca\/contact\/feedback-retroaction-eng.html\">Beschwerdeformular der Canadian Border Services Agency<\/a> gefunden, auf welches auch prompt reagiert wurde. So so kam der Brief doch noch beim Empf\u00e4nger an.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise wurde mein Antrag sehr schnell bearbeitet &#8211; sage und schreibe 7 Tage nachdem der Brief angekommen ist, wurde schon die Best\u00e4tigung ausgestellt, dass mir ein CAQ zu teile wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das CAQ bisher klassischerweise nur auf dem Postwege zugestellt wurde, wird einem mittlerweile auch eine elektronische Kopie zur Verf\u00fcgung gestellt. Diese kann\u00a0gleich verwendet werden um die Study Permit bei &#8222;Citizenship and Immigration Kanada&#8220; (CIC) zu beantragen.<\/p>\n<p>CIC stellt\u00a0praktischerweise einen komplett durchg\u00e4ngigen Online-Service zur Verf\u00fcgung. Im Gegensatz zum MICC kann man hier wirklich alle Unterlagen online einreichen und\u00a0muss nichts mehr per Post einreichen &#8211; \u00e4u\u00dferst praktisch.<\/p>\n<p>Die Dokumente, die CIC f\u00fcr eine Studiengenehmigung haben m\u00f6chte, sind doch etwas umfangreicher: Ein mehrseitiges PDF-Formular IMM1294, das CAQ (bzw. die elektronische Best\u00e4tigung), ein Nachweis \u00fcber ausreichend finanzielle Mittel (Saldenbest\u00e4tigung von der Bank bspw.), wieder Kopien des Reisepasses, ein Passbild, den Annahmebrief der Universit\u00e4t, ein Formular mit Ausk\u00fcnften \u00fcber die Familie IMM5707 (unabh\u00e4ngig davon ob diese einen begleiten) sowie weitere 150 CAD.<\/p>\n<p>Die\u00a0durchschnittliche Bearbeitungsdauer beim CIC betr\u00e4gt 5 Wochen &#8211; gl\u00fccklicherweise konnte ich meine Studiengenehmigung ganze 8 Tage sp\u00e4ter in Empfang nehmen.<\/p>\n<p>Durch die langen ausgewiesenen Bearbeitungszeiten f\u00fcr CAQ und Studiengenehmigung ist man leicht versucht beides parallel zu beantragen. Die Webseiten der diversen Universit\u00e4ten raten sogar dazu dies zu tun. Lediglich die Webseite von CIC r\u00e4t davon ab und warnt davor, dass solche unvollst\u00e4ndigen Bewerbungen &#8211; auch wenn sie den Hinweis tragen, dass da noch das CAQ nachkommt &#8211; abgelehnt werden. Mindestens ein Fall ist mir auch pers\u00f6nlich bekannt, wo es genau so gekommen ist. Insofern ist den Anweisungen von CIC doch lieber Vorrang zu geben,<\/p>\n<p>Doch es ist nie 100%ig gegeben, dass alles auf Anhieb klappt. Eine Kommilitionin, welche ebenfalls die UdeM besuchen wird, hat exakt die gleichen Unterlagen wie ich f\u00fcr das CAQ eingereicht &#8211; und wurde abgelehnt, da die Unterlagen ausgedruckt waren. Wenn man bedenkt, dass wir von der Uni alle Unterlagen ausschlie\u00dflich als PDF zur Verf\u00fcgung gestellt bekommen haben, eher zweifelhaft.<\/p>\n<p>Einige Worte noch zum Wohnheim der UdeM:<\/p>\n<p>Ich habe mich ganz regul\u00e4r \u00fcber deren <a href=\"http:\/\/www.residences-etu.ca\/\">Webseite<\/a>\u00a0auf einen Platz beworben und erhalten. Abgesehen davon, dass der Brief mit den Unterlagen (Mietvertrag, etc.) \u00fcber einen Monat zu mir unterwegs war, wurde hier die R\u00fccksendung des unterzeichneten Mietvertrages sowie einer\u00a0Abbuchungsgenehmigung \u00fcber die erste Monatsmiete eingefordert. W\u00e4hrend letzteres im Widerspruch zu den Regeln der <a href=\"http:\/\/www.rdl.gouv.qc.ca\/\">&#8222;R\u00e9gie du logement du Qu\u00e9bec&#8220;<\/a> steht (es d\u00fcrfen keine Kautionen oder Sicherheitsleistungen vorab gefordert werden) stellt\u00a0der lange, initiale Transportweg des Briefes ein Problem dar. Angekommen am 25.05.2014, sollte der unterschriebene Mietvertrag schon sp\u00e4testens am 31.05.2014\u00a0eingegangen sein &#8211;\u00a0scans oder \u00e4hnliches werden nat\u00fcrlich nicht akzeptiert.<\/p>\n<p>Hier h\u00e4tte sich wohl ein bisschen Geduld ausgezahlt: Zusammen mit der Zusage des Studienplatzes kam auch ein Angebot auf einen Wohnheimsplatz &#8211; nur mit dem Unterschied, dass man nicht direkt mit dem Wohnheim kommuniziert sondern alles \u00fcber das <a href=\"http:\/\/www.bei.umontreal.ca\/\">BEI<\/a> (Bureau des \u00e9tudiants internationaux &#8211;\u00a0Auslandsamt der UdeM) l\u00e4uft. Und siehe da: Da muss auch kein\u00a0Mietvertrag per Post geschickt werden &#8211; es reicht v\u00f6llig aus die Einzugsgenehmigung einzuscannen und zu mailen.<\/p>\n<p>Als besonderer Tip wurde noch empfohlen, sich f\u00fcr den Service &#8222;<a href=\"http:\/\/www.accueilplus.ca\/\">AcceuilPlus<\/a>&#8220; anzumelden: Studenten, welche am Montr\u00e9aler Flughafen landen, wird so ein direkter studentischer Ansprechpartner am Flughafen bereitgestellt und\u00a0der Immigrations-Prozess soll auch deutlich beschleunigt werden.<\/p>\n<p>Alles in Allem ist aber nun die Vorbereitung &#8211; zumindest von beh\u00f6rdlicher Seite &#8211; abgeschlossen. In den n\u00e4chsten Tagen steht noch die\u00a0Beurlaubung an der LMU an &#8211; und dann geht es am 05.08.2014 mit Flug LH474 schon in Richtung Montr\u00e9al &#8211; die Aufregung\u00a0steigt jetzt doch schon langsam ins unermessliche \ud83d\ude09<br \/>\n<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unzertrennlich mit einem Auslandsaufenthalt ist auch der Papierkrieg, den man sich mit den Beh\u00f6rden liefern muss. Da die Universit\u00e9 de Montr\u00e9al in Qu\u00e9bec liegt, gibt es eine kleine Besonderheit: Man muss sich bzgl. der notwendigen Genehmigungen nicht nur mit der\u00a0Landesregierung\u00a0sondern zus\u00e4tzlich auch mit der Provinzregierung\u00a0besch\u00e4ftigen. 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